Barbara Salesch
1950 in Karlsruhe geboren.

Mein Berufsleben ist dadurch geprägt, dass ich in sehr unterschiedlichen Bereichen parallel arbeite bzw. gearbeitet habe: Als Juristin, als Fernsehrichterin, als Autorin und als Künstlerin.

Portrait als Juristin
Nach dem Jurastudium in Freiburg, Hamburg und Kiel wurde ich 1979 Richterin in Hamburg und war auch einige Jahre als Staatsanwältin und Abteilungsleiterin im Justizministerium tätig. 1991 Ernennung zur Vorsitzenden Richterin am Landgericht Hamburg. Zusätzlich habe ich Strafprozessrecht unterrichtet und in beiden Staatsexamen geprüft. Seit 1999 bin ich auch Vorsitzende meines eigenen Schiedsgerichts.

Fernsehrichterin
Auf Vorschlag der Präsidentin des Landgerichts Hamburg habe ich mich 1999 um die Stelle der Fernsehrichterin beworben. Die Sendung "Richterin Barbara Salesch" prägte über 12 Jahre den Fernsehnachmittag. 2002 gab es dafür den Deutschen Fernsehpreis als beste tägliche Sendung. Anfang 2012 habe ich nach über 2300 Sendungen meine Fernsehkarriere beendet.

Autorin
Mein Buch: "Ich liebe die Anfänge. Von der Lust auf Veränderung" ist im März 2014 beim Fischer-Verlag erschienen und im Buchhandel erhältlich.

Portrait als Künstlerin
Schon im Kindergarten war ich immer an der Tafel mit den Malkreiden zu finden. Zur Schule bin ich erst nach dem Versprechen gegangen, weiter zu Ostern und zu Weihnachten die 5 Meter lange Tafel alleine bemalen zu dürfen. Vielleicht erklärt das meine Vorliebe für Großformate.

Trotz aller Malbegeisterung habe ich mit Skulpturen begonnen. Neben meiner Arbeit als Richterin habe ich nebenberuflich zahlreiche Bildhauerkurse in Hamburg, Braunschweig, Wolfenbüttel und Trier belegt und hatte bald in Hamburg mein eigenes Atelier, in dem vor allem Bronzen und kinetische Objekte entstanden sind.

Später habe ich die Ölmalerei und den experimentellen Holzschnitt für mich entdeckt und inzwischen darin meinen künstlerischen Schwerpunkt gefunden. 2012 - 2014 Studium der Farbmalerei bei Professor Jerry Zeniuk und der freien Malerei bei Professor Jo Bukowski, Kunstakademie Bad Reichenhall.

Außerdem beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit der „Art Brut“ und sammle Bilder und Skulpturen dieser Kunstrichtung. Arbeiten meiner Sammlung werden in Museen sowohl national als auch international ausgestellt. Mein Buch dazu ist in Arbeit.